Benutzerspezifische Werkzeuge

D1: Ein riesiger Schritt in Richtung Finalrunde

— abgelegt unter:

Mit zwei Siegen gegen Ettenhausen und Jona ist die Qualifikation für die Finalrunde so gut wie gesichert. Verfolger Ettenhausen müsste die restlichen 4 Vorrundenpartien allesamt gewinnen, während wir keinen Punkt mehr holen dürften.

D1: Ein riesiger Schritt in Richtung Finalrunde

Mi Fedier

Ein Bericht von Simone Estermann

Im ersten Spiel auf dem heimischen Unterrohr hiess der Gegner Ettenhausen. Die erste Partie im strömenden Regen von Jona konnten wir mit 3:0 gewinnen, nun galt es am sonnigen und heissen Tag in Schlieren an diese Leistung anzuknüpfen.

Der Start in die Partie misslang gründlich, vor allem auf der Zuspielposition schlichen sich ungewohnte Fehler ein und brachten so leichte Unruhe in die Mannschaft. Mit 4 Eigenfehlern aus dem Angriff verpasste es Ettenhausen selber uns entscheidend zu distanzieren. In der Mitte des ersten Satzes fanden wir langsam zu unserem Spiel und holten Punkt um Punkt zurück. Mit einem Schlussspurt konnten wir dann den umkämpften ersten Satz mit 11:9 verbuchen.

Von da an hatten wir den Gegner im Griff. Aus einer sicheren Defensive konnten wir Ball um Ball aufbauen und so den Angriff immer wieder gut lancieren. Ettenhausen hatte dem wenig entgegenzusetzen und so holten wir uns Satz zwei und drei jeweils mit 11:5.

Schlieren – Ettenhausen       3 : 0 (11:9/11:5/11:5) 

Im zweiten Spiel trafen wir auf Jona, die sich zuvor einen 5-Satz Abnützungskampf mit Ettenhausen geliefert hatten und als Verlierer vom Platz mussten. Wir wollten diese gute Ausgangslage nutzen und Jona von Beginn an unter Druck setzen. Doch wie schon im ersten Spiel misslang der Start. Kaum hatte das Spiel begonnen lagen wir mit 3:0 im Rückstand, vor allem die halblangen Bälle bereiteten uns Mühe. In der Folge konnten wir uns aber gut umstellen, die Vorderleute übernahmen nun vermehrt Defensivaufgaben und so bekamen wir diese Bälle in den Griff. Dadurch fand auch die Defensive zurück zur gewohnten Stabilität und liess in der Folge nur wenige Punkte für den Gegner zu. So wurde aus dem eingehandelten 3-Punkte Rückstand ein 11:7 Satzsieg.

Der zweite Satz begann mit 3 Fehlern im Angriff. Wieder lagen wir zurück und Jona witterte die Chance. Mit guten Services hielten die Jonerinnen den Vorsprung bis zum Timeout  beim Stand von 8:6. Danach spielten sie etwas weniger mutig auf, was nicht ausreichte um unsere solide Defensive zu bezwingen. Unser Angriff suchte nun auch wieder konsequent den Punkt und so schafften wir die Wende und holten auch diesen Satz nach Schlieren.

Wie schon so oft konnten wir diesen Elan nicht in den nächsten Satz mitnehmen. Der Start gelang gut, doch statt weiterhin Druck zu erzeugen wurde vor allem im Angriff auf Sicherheit gespielt, was aber auch immer wieder zu dummen Fehlern führte. Jona liess sich nicht zweimal bitten und zog davon. Beim Stand von 9:7 für Jona nahmen wir ein Timeout. Danach suchten wir im Angriff wieder konsequenter den Punkt, starteten gleich mit einem Servicepunkt ins Spiel. Jona konterte und erspielte sich 2 Satzbälle. Die Niederlage vor Augen konnten wir uns mit guten Defensivaktionen wieder herankämpfen und dank zwei Ausbällen von Jona holten wir uns auch diesen umkämpften Satz.

Schlieren – Jona        3 : 0 (11:7/11:9/13:11)

Fazit: Durch eine gute Defensive und einen guten Spielaufbau, können wir im Angriff auf die guten Gelegenheiten warten und dann Zuschlagen. Unser Spiel ist variantenreicher und cleverer geworden, dies gilt es nun auch noch gegen die Teams an der Tabellenspitze umzusetzen. Da die Finalrunde nun von fast sicher geschafft ist, können wir uns nun auf den Kampf um den Qualifikationssieg und die direkte Finalteilnahme konzentrieren. Doch zuerst freuen wir uns auf den Europapokal vom 1.-4. Juli in Lana (Italien)!

Es spielten für FBS Schlieren: Tabea Estermann, Monika Thalmann, Patricia Koruna, Michelle Fedier, Melissa Steiner, Simone Estermann, Coach: Sabine Pfister

Artikelaktionen