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D1: Gelungener Start

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Nach dem Abgang von Nini und dem verletzungsbedingten Ausfall von Sabi musste die Mannschaft komplett umgestellt werden. Dennoch konnten aus den ersten 3 Spielen 4 Punkte nach Hause genommen werden.



Ein Bericht von Simone Estermann

Nach dem Abgang von Nini und dem Ausfall von Sabi musste nach einer neuen Lösung im Angriff gesucht werden. Diese neue Rolle übernimmt nun Simi, während Moni neu die Zuspielposition besetzt. Nach einer durchzogenen Vorbereitung kam nun die Stunde der Wahrheit. Wird das D1 auch in dieser Besetzung in der obersten Liga mithalten können? Im ersten Spiel hiess der Gegner Oberentfelden. Nach einem guten Start erspielte sich das D1 eine 9:6 Führung. Den ersten Satzgewinn vergaben sie aber leichtfertig mit unnötigen Eigenfehlern. Dennoch zeigte der erste Satz, dass gegen diesen Gegner 2 Punkte in Reichweite liegen. Der zweite Satz verlief exakt wie der erste Durchgang: Guter Start, 9:6 Führung und wieder ein Tief, das den Gegner Punkt um Punkt herankommen liess. Doch diesmal konnten wir in letzter Sekunde noch den Kopf aus der Schlinge ziehen und den Satz mit 11:9 gewinnen. Auch Satz 3 wogte hin und her und die Vorteile lagen erneut leicht auf unserer Seite. Wieder zeigten wir Schwächen im Schlussspurt und zogen mit 12:10 erneut knapp den Kürzeren. Statt uns nochmals aufzubäumen verloren wir nach diesem Satzverlust komplett den Faden während Oberentfelden nun richtig in Fahrt kam und uns gehörig unter Druck setzte. Dem hatten wir nichts entgegenzusetzen, was sich auch im klaren Satzresultat von 11:2 wiederspiegelte.
Schlieren – Oberentfelden 1:3 (9:11, 11:9, 10:12, 2:11)

Enttäuscht ab unserer eigenen Unfähigkeit den Druck am Ende eines Satzes aufrecht zu erhalten, gelobten wir Besserung gegen Jona. Im jungen Team spielen gleich 4 Spielerinnen aus dem Nationalkader, also alles andere als eine leichte Aufgabe für uns. Der erste Satz gestaltete sich ausgeglichen, doch wieder schwächelten wir am Satzenden und erneut hiess das Resultat 9:11 aus unserer Sicht. Dennoch liessen wir uns nicht entmutigen und versuchten mit viel Geduld und einem kontrollierten Spiel dem Gegner das Leben schwer zu machen. Im zweiten Satz setzten wir diese Vorgabe von Anfang bis Ende um und holten uns einen wenig nervenaufreibenden 11:7 Satzsieg. Na also, geht doch! Alles lief nach Plan, auch der dritte Satz gestalten wir nach unserem Gusto bis zur scheinbar sicheren 10:6 Führung. Doch erneut liessen wir den Gegner hoffen, zeigten eklatante Abwehrschwächen und Nerven wenn es darum ging den letzten Punkt zu erzielen. Jona witterte seine Chance und glich zum 10:10 aus. Mit einem Servicepunkt und einem Fehler des Gegners holten wir uns aber diesen Satz doch noch. Danach war der Widerstand von Jona gebrochen und wir liessen nichts mehr anbrennen. Mit 11:5 holten wir auch den letzten Satz, zur Abwechslung mal ohne Schlieren – Jona 3:1 (9:11, 11:7, 12:10, 11:5).

Das letzte Spiel gegen Kirchberg sollte eigentlich eine klare Sache werden, zu gross war der Niveauunterschied. Oder besser gesagt, hätte er sein sollen. Wir zeigten ein absolut schwaches Spiel auf allen Positionen. Wir vermochten den Gegner kaum unter Druck zu setzen und mussten uns Punkt um Punkt regelrecht erarbeiten. Es war ein Gewürge von Anfang bis Ende und Kirchberg hätte mit etwas mehr Routine auch noch mehr als einen Satz nach Hause spielen können. Pflicht erfüllt, 3:1 gewonnen, die Art und Weise hinterlässt aber wenig Grund zur Freude.
Schlieren – Kirchberg 3:1 (11:7, 11:8, 7:11, 11:9)

Es spielten: Daniela Ulrich, Monika Thalmann, Patricia Koruna, Tabea Estermann, Simone Estermann
Betreuerin: Sabine Pfister (verletzt), Susanne Keller

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