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D1: Sieg und Niederlage an der Chlausrunde

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Gegen die Favoriten kann das D1 diese Saison nicht viel ausrichten, die schwächer eingestuften Teams konnten bisher gut in Schach gehalten werden. Somit sind wir im Mittelfeld klassiert und können weiterhin mit einer Finalrundenteilnahme liebäugeln.

Im ersten Spiel gegen Embrach war die Favoritenrolle klar verteilt. Embrach gilt als Titelanwärter, wir können von einer erfolgreichen Saison sprechen wenn wir die Finalrunde erreichen. Dennoch schwächelte Embrach in der ersten Runde, weshalb wir uns durchaus Hoffnungen machen konnten. Bedingung für eine Überraschung war aber, dass wir defensiv sehr solide standen und im Angriff auf unsere Chance warteten. Schon nach wenigen Bällen war aber klar, dass nicht alle Spielerinnen bereit waren und dieses Vorhaben konnte so natürlich nicht umgesetzt werden. Das Spiel hatte kaum begonnen, schon sahen wir uns mit einem 1:5 Rückstand konfrontiert. Embrach schien überrascht von so wenig Gegenwehr und wurde nun unkonzentriert und fehleranfällig. Wir kämpften uns Punkt um Punkt heran, konnten sogar mit 8:7 in Führung gehen. Doch weiterhin kämpften wir mit Abstimmungsproblemen, einem unkonstanten Spielaufbau und Unsicherheiten im Angriff. In der Schlussphase reduzierte Embrach die Eigenfehler, was ausreichte um den Satz noch mit 11:8 zu gewinnen, da wir keinen Angriff mehr erfolgreich abschliessen konnten. Im zweiten Satz wollten wir von Beginn an bereit sein. Doch wieder war die Abwehr und der Spielaufbau viel zu unruhig und fehleranfällig. Im Service konnte kein Druck erzeugt werden und auch das anspielen von Irene zeigte nur bedingt Wirkung. Embrach setzte sich von Beginn an leicht ab. Zwischenzeitlich vermochten wir bis zu einem Punkt aufzuschliessen, doch erneut liessen wir den Gegner viel zu einfach zu Punkten kommen. Somit mussten wir auch diesen Satz mit 7:11 Embrach überlassen. Der dritte Satz war dann eine klare Sache, wir hatten Embrach nichts entgegen zu setzen und gingen diskussionslos mit 11:4 unter.
Schlieren – Embrach 0:3 (8:11, 7:11, 4:11)

Im zweiten Spiel gegen Ohringen wollten wir uns nochmals zusammenreissen und jeder wieder konsequent seinen Job machen. Wir waren aber etwas verunsichert, zeigten in der Abwehr teilweise weiterhin Abstimmungsprobleme was phasenweise grosse Unruhe in unser Spiel brachte. Dennoch waren wir defensiv solider als unser Gegner. Der Spielaufbau wurde nun besser und auch im Angriff konnten vermehrt Punkte verbucht werden. So hatten wir den Gegner sicher im Angriff, was sich auch im Resultat von 11:6 wiederspiegelt. Im zweiten Satz wurden wir aber erneut nachlässig. Die Eigenfehler häuften sich und Ohringen konnte nie sicher distanziert werden. Mit 11:8 konnten wir den Vorsprung aber noch über die Runde retten. Der dritte Satz wiederum war dann erneut ein klare Sache. Ohringen fand kein Mittel uns unter Druck zu setzen. Wir schenkten dem Gegner kaum mehr Punkte und bauten unseren Vorsprung kontinuierlich aus bis zum 11:6 Satzsieg.
Schlieren – Ohringen 3:0 (11:6, 11:8, 11:6)

Fazit: gegen die Spitzenteams können wir nicht mithalten, da wir im Sevice gegen defensiv starke Gegner kaum Druck erzeugen können. In der Abwehr zeigen wir immer wieder Unsicherheiten, es wird zu wenig gerufen und Verantwortung übernommen. So schenken wir dem Gegner immer wieder Punkte und erschweren unseren Spielaufbau, was wiederum unserem ohnehin schon geschwächten Angriff noch weiterhin schwächt.

Es spielten: Tabea Estermann, Monika Thalmann, Daniela Ulrich, Patricia Koruna, Simone Estermann
Betreuer: Susanne Keller, Marcel Eicher
Verletzt: Sabine Pfister

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