F1: Auf Formsuche
Nach einem diskussionslosen Sieg gegen Aufsteiger Kirchberg musste sich das Frauen 1 gegen Embrach mit 3:0 geschlagen geben.
Ein Bericht von Simone Estermann
Das erste Spiel war kein echter Prüfstein. Kirchberg war auf allen Positionen schlechter besetzt, so dass wir das Spielgeschehen jederzeit im Griff hatten. Freddy kam zu ihrem NLA Debüt und konnte diesen gleich mit 2 Punkten feiern.
Im zweiten Spiel wartete Embrach, ein erster Gradmesser für diese Saison. Der Start in die Partie gelang uns nicht nach Wunsch. Anfangs konnten wir das Spielgeschehen ausgeglichen gestalten, Dank vielen Servicepunkten. Leider vermochte sich die Defensive nicht im Lauge des Spieles nicht mehr steigern, so dass Embrach immer wieder sehr einfach punkten konnte. Wir waren läuferisch und kämpferisch noch nicht auf NLA Niveau angelangt, so dass wir immer einen Schritt zu spät waren. Auch ein Wechseln in der Abwehr brachte nicht den erhofften Schwung so dass wir schlussendlich den ersten Satz klar dem Gegner überlassen mussten. Im zweiten Abschnitt zeigte sich das gleiche Bild. Die Bälle aus der Abwehr waren häufig ungenau und Rettungsaktionen wurden auch nicht mit der nötigen Überzeugung ausgeführt. So mussten wir immer wieder unnötige Punkte abgeben. Der Angriff war in dieser Phase auch zu wenig druckvoll, so dass Embrach leichtes Spiel hatte und auch den zweiten Satz diskussionslos für sich entschied. Im dritten Abschnitt kam dann ein Funken Hoffnung auf. Wir gestalten das Spiel nun ausgeglichener. Die Abwehr stand nun etwas sicherer, allerdings waren wir immer noch weit entfernt von dem Bollwerk, das in der Wintersaison die Gegner verzweifeln liess. Dank einem druckvolleren Services und mehr Durchschlagskraft im Angriff, hielten wir dagegen und holten uns auch 2 Satzbälle. Wir vermochten diese aber nicht zu verwerten, so dass am Ende Embrach auch diesen Satz für sich entschied.
Fazit: In der vergangenen Wintersaison konnte wir in der Defensive mit einer kompakten Teamleistung überzeugen und den Angriff mit einem guten Spielaufbau ideal lancieren. Diese Kompaktheit gilt es nun wieder zu finden. Zu oft gaben wir Bälle verloren. Auch müssen wir wieder vermehrt agieren statt nur reagieren und die Passivität auf dem Spielfeld ablegen. Ansonsten werden wir uns gegen unsere Hauptkonkurrenten auf einen Finalrundenplatz auch in den kommenden Runden schwer tun.
Für FBS Schlieren 1 spielten: Tabea Estermann, Michelle Fedier, Patricia Koruna, Melissa Steiner, Michelle Krautter, Friederike Wilke, Simone Estermann, Sabine Pfister (Coach)




