F1: Aufholjagd
Nach der Nullrunde im vergangenem Dezember war die Finalrunde in weite Ferne gerückt, aber noch nicht abgeschrieben. Um den Sprung unter die besten vier Mannschaften noch zu schaffen, war die Devise klar: verlieren verboten.
Ein Bericht von Simone Estermann
Wir starteten hochkonzentriert in die Partie gegen Ettenhausen, einer unserer direkten Konkurrenten um einen Platz in der Finalrunde. Von Anfang an übernahmen wir das Spieldiktat. Mit cleveren und präzisen Angriffen, sowie einer mannschaftlich geschlossenen Abwehrleistung konnten wir uns Punkt um Punkt absetzen und den ersten Satz mit 11:5 für uns entscheiden. Nun galt es weiterhin konzentriert ans Werk zu gehen. Der Gegner kam nun etwas besser ins Spiel und setzte uns vermehrt unter Druck. Mit grossem kämpferischem Einsatz hielten wir dagegen und konnten umkämpfte Ballwechsel meistens für uns entscheiden. So erspielten wir uns bei Satzmitte einen 2 Punktevorsprung, den wir geschickt verwalteten und am Ende noch ausbauten zum 11:7 Satzgewinn. Der Start in Satz drei gelang nicht nach Wunsch. Mit drei aufeinanderfolgenden Ausbällen im Angriff setzte sich der Gegner leicht ab. In der Folge gingen wir wieder konzentrierter ans Werk und nutzten die gegnerische Schwäche auf der linken Seite konsequent aus. So machten wir aus dem 2-Punkte Rückstand einen 2-Punkte Vorsprung. Der Gegner musste reagieren und stellte seine Abwehr um. Dies zeigte aber keine Früchte, wir nutzten die Unsicherheiten beim Gegner geschickt aus und brachten so auch diesen Satz mit 11:8 nach Hause. Somit war der erste Sieg im trockenen.
Der zweite Gegner, Rebstein, war schwächer einzustufen. Dennoch darf man solche Gegner nicht unterschätzen. Also war das Motto: Vollgas. Wir übernahmen von Beginn an das Spieldiktat. Unsere Abwehr stand sicher und unser Angriff punktete nach Belieben. 11:3 hiess das deutliche Verdikt. Die folgenden Spielabschnitte verliefen ähnlich. Wir liessen nicht nach und der Gegner vermochte dem nichts entgegenzusetzen. Mit 11:4 holten wir uns die Sätze 2 und 3 und hielten uns so weiter auf dem Kurs Richtung Finalrunde.
Fazit: Nicht nur die vier Punkte sind erfreulich, sondern auch die Art und Weise wie sie erspielt wurden. Jeder setzte sich in den Dienst der Mannschaft, Laufwege wurden nicht gescheut. Schlechte Abnahmen wurden durch gutes Absichern wieder ausgemerzt und Abstimmungsprobleme waren kein Thema. Diese Leistung gilt es nun auch an den kommenden Spieltagen durchzuziehen, dann darf mit Schlieren auch in dieser Saison gerechnet werden.
Für FBS Schlieren 1 spielten: Simone Estermann, Tabea Estermann, Michelle Fedier, Michelle Krautter, Patricia Koruna, Sabine Pfister (Coach)
Abwesend: Melissa Steiner (Sprachaufenthalt)




