F1: Enttäuschende zweite Spielrunde
Nach dem Misserfolg in der ersten Runde hatten wir uns vorgenommen mit mehr Leidenschaft und Kampfgeist aufzutreten um wieder zu unserem Spiel zu finden. Wir vermochten die Unsicherheit aber nie abzulegen. Ein Sieg gegen Diepoldsau und eine Niederlage gegen Jona waren die Konsequenz daraus.
Ein Bericht von Simone Estermann
Im ersten Spiel gegen Diepoldsau bekundeten wir grosse Mühe mit dem gegnerischen Service auf dem noch leicht feuchten Terrain. Unsere Abwehr war oft ein Schritt zu spät und machte alles andere als einen sicheren Eindruck. So gestaltete sich das Spiel unerwartet ausgeglichen. Dank vielen Servicepunkten konnten wir unseren knappen Vorsprung bis Satzende verwalten und diesen mit 12:10 für uns entscheiden. Satz zwei verlief dann nach unserer Vorstellung. Die Abwehr kam nun besser ins Spiel, weshalb der gegnerische Angriff mehr Risiko nahm und fehleranfälliger wurde. 11:3 hiess das deutliche Satzresultat. Im dritten Satz schlichen sich dann wieder Unkonzentriertheiten ein und wir machten und das Leben schwerer als nötig. Immerhin hatten wir das Spielgeschehen jederzeit im Griff, so dass nie Zweifel am Satzsieg aufkam. 3:0 hiess das Endresultat.
Die Pflicht war getan, nun kam die Stunde der Wahrheit. Jona schöpft dieses Jahr sein grosses Potenzial aus und gehört so sicher zum Kreis der Favoriten. Somit wartete ein hartes Spiel auf uns. Der Start in die Partie misslang. Schnell waren wir mit einem 4-Punkterückstand konfrontiert. Eine sehr gute Abwehraktion gepaart mit einem druckvollen Angriff brachte Schwung und Stimmung in unser Spiel. Jona spürte die wachsende Gegenwehr und wurde etwas nervös. So konnten wir uns Punkt um Punkt herankämpfen und die Verlängerung erzwingen. Wir hatten die besseren Nerven und entschieden den Satz mit präzisen Angriffen für uns. Nun galt es den Schwung in den zweiten Satz mitzunehmen. Doch weit gefehlt. Beinahe jeder Angriff von Jona war ein Punkt und kaum hatte der Satz begonnen waren wir schon wieder mit 0:4 im Hintertreff. Erneut schafften wir die Wende und konnten uns Punkt um Punkt herankämpfen. Ein unnötiger Eigenfehler stoppte unseren Lauf und brachte Jona wieder in Front. Dieser Ball brachte uns dermassen aus dem Konzept, dass wir uns von Jona in den folgenden Bällen vorführen liessen. 5:11 heiss das deutliche Satzresultat. In Satz drei konnten wir uns etwas von diesem Schock erholen. Dennoch fanden wir nie wirklich den Tritt. Die Abwehr und Zuspiele waren zu unpräzise, so dass wir im Angriff wenig Druck entwickeln konnten. Jona hingegen spielte sehr souverän auf und hielt uns immer in Schach. Mit 8:11 ging auch Satz 3 verloren. Nun galt es alle Kraftreserven zu mobilisieren und nochmals mit Vollgas anzugreifen. Doch wir vermochten nicht mehr zuzulegen. Das von uns gezeigte war zu wenig um ein Jona im Spielrausch ernsthaft herauszufordern, was sich im deutlichen Satzresultat von 5:11 widerspiegelte. Somit ging das Spiel mit 3:1 verloren und uns blieb die Erkenntnis, dass wir in den kommenden Trainings hart an uns arbeiten müssen, wenn wir im Herbst um die Medaillen spielen wollen.
Für FBS Schlieren 1 spielten: Michelle Krautter, Michelle Fedier, Melissa Steiner, Tabea Estermann, Patricia Koruna, Friederike Wilke, Simone Estermann, Sabine Pfister (Coach)




