F1: Gute Saison mit Gold gekrönt
Nach dem diskussionslosen 3:0 Sieg im Halbfinal gegen Jona wartet im Finale der ewige Rivale Embrach. Einmal mehr lieferten wir uns ein Kampf auf hohem Niveau über fünf Sätze. Im Entscheidungssatz hatten wir die besseren Nerven und holten nach 3 Jahren den Meistertitel wieder nach Schlieren.
Ein Bericht von Simone Estermann
Nach den letzten beiden Vorrunden war klar, dass sich jeder Gegner schwer tun wird gegen uns, wenn wir so kompakt und konsequent agieren. Blieb also nur noch die Frage ob wir die Leistung der Vorrunden auch an der Finalrunde abrufen können, oder ob uns die Nerven einen Streich spielen.
Wir starteten hochkonzentriert in das Halbfinale gegen Jona. Die St. Gallerinnen ihrerseits hatten die Nerven nicht im Griff. So reichte eine defensiv solide Leistung um gleich mit 7:0 in Führung zu gehen, ehe Jona ins Spiel fand. In der Folge platzierten sie Angriff um Angriff und kamen bis auf 2 Punkte heran. Nach einem erneuten Eigenfehler im Joner Angriff riss bei den St. Gallerinnen der Faden und wir mussten keinen Punkt mehr abgeben. Gleiches Bild im zweiten und dritten Satz. Wir spielten fehlerfrei aus einer soliden Abwehr, während Jona mit dem Schicksal haderte und reihenweise Fehler produzierte. So wurde die Partie eine einseitige Sache. Mit 11:5, 11:7 und 11:5 qualifizierten wir uns überraschend locker für das Finale.
Schlieren – Jona 3:0 (11:5, 11:7, 11:5)
Da sich Embrach im anderen Halbfinale mit 3:1 gegen Oberentfelden durchsetzte, kam es zum ewigen Duell Embrach gegen Schlieren. Wir starteten wieder sehr konzentriert in die Partie und konnten uns gleich mit 4:0 absetzen. Nach dem Timeout von Embrach gestaltete sich die Partie ausgeglichener. Unsere Offensive verwertete die guten Zuspiele fast ausnahmslos und so konnten wir trotz Fehlern in der Defensive den Vorsprung bis zum 11:7 Satzgewinn verwalten. Auch nach dem Seitenwechsel starten wir gut, punkteten immer wieder auf der Position vorne rechts. Embrach musste wechseln, was sofort Wirkung zeigte. Unerklärlicherweise nahmen wir nun Druck weg, suchten nicht mehr den direkten Punkt. So kam Embrach immer besser ins Spiel und übernahm das Spieldiktat. Wir vermochten Embrachs Angriffen nichts entgegenzusetzen und mussten diesen Satz mit 11:7 dem Gegner überlassen. Nun konnten wir wieder auf unserer besseren Seite agieren. Dennoch setzte sich Embrach mit 3:0 ab, ehe eine Eigenfehlerserie des Gegners den Ausgleich brachte. Nun stand unsere Defensive sehr solide und unser Angriff agierte clever und druckvoll. Wir setzten uns ab und Embrach kam unter Zugzwang, nahm mehr Risiko und versuchte Druck zu machen. Dies misslang, ihre Angriffe landeten immer wieder im Aus oder der Leine, während wir weiterhin souverän agierten und den Satz 11:4 nach Hause spielten. Ein Satz fehlte noch zum Meistertitel. Dies schien uns etwas zu hemmen. Wir agierten nun nicht mit letzter Konsequenz, griffen mutlos an und zeigten auch in der Defensive und im Spielaufbau Nerven. Embrach witterte den Satzausgleich machte Druck und nutzte unsere Schwächephase rigoros aus. So musste der fünfte Satz über den Meistertitel entscheiden. Wir starteten auf unserer schwachen Seite und kamen prompt 4:2 in Rückstand. 3 Angriffsfehler von Embrach brachten die Wende. Wir nahmen dieses Geschenk dankend an und übernahmen nun das Spieldiktat. Unsere Abwehr stand ab jetzt wie ein Bollwerk und unser Angriff erzielte Punkt um Punkt. Embrach fand kein Mittel unseren Spielrausch zu bremsen. Nach dem Schlusspunkt zum 11:4 lagen wir uns überglücklich in den Armen, Schlieren ist neuer Schweizermeister!!!!
Schlieren – Embrach 3:2 (11:7; 7:11, 11:4, 7:11, 11:4)
Es spielten für FBS Schlieren 1: Michelle Krautter, Michelle Fedier, Tabea Estermann, Patricia Koruna, Melissa Steiner, Simone Estermann, Coach: Sabine Pfister
VIELEN DANK ALLEN FANS FÜR DIE TOLLE UNTERSTÜTZUNG!!!




