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F1: In Extremis

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Das Frauen 1 konnte sich in Extremis dank einem Sieg gegen Oberentfelden in einem Fünfsatz-Krimi mit drei abgewehrten Matchbällen, sowie der Schützenhilfe von Jona doch noch für die Finalrunde qualifizieren.

F1: In Extremis

Tabea Estermann beim Zuspiel

Ein Bericht von Simone Estermann

Unsere Vorgabe war klar, zwei Siege gegen Oberentfelden und Kirchberg mussten her, damit wir die Hoffnung auf einen Finalrundenplatz aufrecht erhalten konnten. Der Rest lag dann nicht mehr in unsere Hand. Jona musste Oberentfelden besiegen, damit wir punktemässig vor Oberentfelden liegen. Bei Punktgleichheit hätten wir wegen dem schlechteren Satzverhältnis den 4. Platz erreicht und somit die Finalrunde verpasst.

Aber nun zum Spiel. Wir starteten hochmotiviert. Zwar zeigten sich noch kleine Ungenauigkeiten, mehrheitlich spielten wir aber sicher auf und konnte uns stetig etwas absetzen. Beim Stand von 9:6 nahm Oberentfelden ein Timeout, was uns etwas aus dem Tritt brachte. Oberentfelden machte Punkt um Punkt gut während wir halbherzig agierten und so den Satz in der Verlängerung mit 13:11 abgeben mussten. Wir starteten mit Vollgas in Satz 2. Oberentfelden hatte dem nicht viel entgegenzusetzen, auch diverse Servicewechsel brachten nicht den gewünschten Erfolg. Mit einem klaren 6:11 holten wir den Satzausgleich. Leider konnten wir den Schwung nicht in den kommenden Satz mitnehmen. Die Abwehr liess sich zwischenzeitlich zu leicht ausspielen und auch im Angriff fehlte die letzte Konsequenz. So gestaltete sich dieser Satz sehr ausgeglichen mit dauernd wechselnden Auf und Abs. Die Verlängerung musste entscheiden und wieder konnte sich Oberentfelden mit 13:11 durchsetzen. Davon liessen wir uns nicht aus der Ruhe bringen. Wir fanden wieder zu mehr Konstanz und konnten so in Satz 4 das Spieldiktat von Beginn an in die Hand nehmen. Mit einem klaren 11:6 holten wir uns wieder den Satzausgleich. Im Entscheidungssatz verpassten wir den Start komplett und mussten bei einem 6:3 Rückstand die Seiten wechseln. In der Folge konnten wir uns nie richtig herankämpfen. In der Abwehr wechselten gute mit ungenügenden Aktionen ab und im Angriff fehlte auch die letzte Konsequenz. So sahen wir uns beim Stand von 10:7 mit 3 Matchbällen des Gegners konfrontiert. Wir nahmen ein Timeout und schworen uns nochmals alles zu geben und das Unmögliche doch noch zu versuchen. Wie wenn jemand ein Schalter umgelegt hätte, zeigten wir uns nun von der besten Seite. Die Abwehr stand sicher, das Zuspiel kam nun auch und der Angriff war druckvoll und präzise. Ein druckvoller Service ermöglichte uns einen einfachen Spielaufbau, der gleich verwertet wurde. 10:8. Servicefehler des Gegners, 10:9. Service aufgelesen und mit druckvollem Angriff über die Mitte verwertet. 10:10. Servicefehler des Gegners, 11:10. Servicepunkt 11:11. Guter Service von uns und Leinenfehler des Gegners, 12:11. Servicefehler des Gegners, 13:11!!! Unglaublich, wir konnten das Spiel tatsächlich noch drehen, die Freude war entsprechend gross. Die tadellose kämpferische Einstellung wurde belohnt. Blieb nur die Frage ob es auch für die Finalrunde reichen würde.

Das zweite Spiel ist schnell erzählt. Der Niveauunterschied von Kirchberg zu uns war einfach zu gross, so dass nie Zweifel am 3:0 Sieg aufkamen. Mit 11:4, 11:2 und 11:4 konnten die zwei Punkte verbucht werden. Unser Fokus galt nun dem Spiel Jona gegen Oberentfelden. Zu unserer Freude gestaltete sich die Partie sehr zu unserem Gusto. Oberentfelden gab im ersten Satz erneut eine 10:7 Führung ab und in der Folge war die Luft etwas draussen, so dass Jona die Partie mit 3:1 gewann und uns somit in die Finalrunde schoss. Somit war der Gewinn einer Medaille Tatsache, was nach dem miserablen Saisonstart eigentlich niemand mehr damit gerechnet hatte. Entsprechend war die Freude gross!!!

Vielen Dank auch unseren Fans die uns bis zum Schluss unterstützt haben und sorry für die vielen neuen grauen Haare ;-)

Für FBS Schlieren 1 spielten: Michelle Krautter, Friederike Wilke, Patricia Koruna, Tabea Estermann, Sabine Pfister, Michelle Fedier, Simone Estermann
Verletzt: Melissa Steiner

 

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