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F1: Melissa Steiner, die neue Mitspielerin beim Frauen 1

Melissa Steiner startete ihre Faustballkarriere während der Primarschulzeit bei Affeltrangen. 2001 kam dann der Wechsel zu RIWI und fünf Jahre später amtete sie als Abwehrspielerin bis Sommer 2009 bei Ettenhausen. Zeitgleich engagierte sie sich im Geräteturnen und montierte nur noch vereinzelt die Faustballschuhe.

F1: Melissa Steiner, die neue Mitspielerin beim Frauen 1

Melissa Steiner

Die Fragen stellte Simone Estermann für das F1.

So auch in der Wintersaison 2009/10, als sie uns bei der Abstiegsrunde aushalf. Im Hinblick auf die Sommersaison 2010 bot sie uns ebenfalls an, auszuhelfen, wenn Not an Frau sein sollte. Wegen ihrem Engagement im Geräteturnen konnte und wollte sie aber nicht aufs Faustball setzen. Ein Daumenbruch machte dann einen Einsatz ihn ihrer Gerätegruppe unmöglich. Daraufhin entschied sie, sich wieder mit Herz und Seele dem Faustball zuzuwenden. So wurde sie bereits in der vergangenen Saison ein fester Bestandteil unserer ersten Frauenmannschaft.

Du hast deine Faustballkarriere beendet und dich im Geräteturnen engagiert. Nun bist du wieder zum Faustball zurückgekehrt. Welches sind deine Beweggründe für diesen Schritt?

Nebst dem Daumenbruch und den daraus resultierenden Folgen, die Mannschaft von Schlieren. Ich wusste schon nach der ersten Meisterschaftsrunde, dass, wenn ich überhaupt wieder mit dem Faustballsport beginnen will, dann nur mit der Equipe aus Schlieren.

Als Ostschweizerin hast du jeweils eine lange Anfahrt ins Training. Was hat dich dazu bewogen, ausgerechnet in Schlieren deine Faustballkarriere fortzusetzen und nicht bei einem Club in deiner Nähe?

Ich habe bereits bei RIWI mit Pizza und Monika zusammengespielt und schon da waren die beiden wichtige Bezugspersonen für mich. Wieder mit ihnen fungieren zu dürfen, war sicher ein wichtiger Punkt. Aber auch die Tatsache mit einer Mannschaft zu trainieren, in der drei Natispielerinnen trainieren, ist ein guter Anreiz, den Weg auf mich zu nehmen. Und ich bin ja nicht alleine aus der Ostschweiz.

Was sind deine sportlichen Ziele?

Mein bestes Faustball spielen zu können, weiterhin Fortschritte zu machen und diese dann auch an den Matches umzusetzen. Vielleicht reicht es ja irgendwann für mehr…

Die erste Saison im Schlieremerdress gehört nun der Vergangenheit an. Welche Erlebnisse sind dir dabei besonders in Erinnerung geblieben?

Die Finalrunde in Jona, es war einfach klasse! Das war nicht nur Faustball auf hohem Niveau sondern auch Teamsport vom feinsten. Die ganze Mannschaft, jede einzelne, kämpfte für die Gruppe. Obwohl es am Schluss nicht ganz für uns reichte, das ganze Weekend war einfach unvergesslich.

Herzlichen Dank für das Beantworten der Fragen. Wir freuen uns, dass Melissa auch in Zukunft mit uns auf Punktejagd gehen wird und wünschen ihr viele tolle Erlebnisse mit uns Schlieremerinnen.

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