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F1: Mit blauem Auge davon gekommen

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Die Runde vom 4.12 war bereits wegweisend. Mit zwei Siegen gegen Ettenhausen und Rebstein wäre man mit einem Bein bereits in der Finalrunde.

Ein Bericht von Simone Estermann

Im ersten Spiel ging es gegen Ettenhausen. Die Mannschaft hatte sich auch die Wintersaison hin neu formiert. So war nicht ganz klar, was für ein Gegner uns erwartete. Ettenhausen machte schnell klar, dass sie in diesem Spiel ein Wörtchen mitreden wollten. Wir unsererseits starteten angriffig, aber leider mit zu vielen Fehlern. Statt das Zepter in die Hand zu nehmen, liessen wir uns durch die vielen Fehler im Angriff verunsichern. Obwohl wir uns immer wieder versuchten heranzukämpfen, vermochten wir den eingehandelten Rückstand nicht mehr wettzumachen. Der erste Satz ging mit 8:11 an den Gegner. Im zweiten Satz starteten wir etwas besser. Der Angriff wurde auch etwas druckvoller. Ettenhausen wollte noch etwas zulegen, begann dann aber mit Eigenfehlern. So konnten wir den zweiten Satz mit 11:8 nach Hause spielen, auch wenn unsere Leistung noch nicht unserer Vorstellung entsprach. Anstatt den Schwung mitzunehmen, entblösste nun die Abwehr grosse Schwächen, vor allem Bälle in die Flanke bereiteten uns immer wieder Mühe. Da der Angriff weiterhin fehleranfällig war, mussten wir den dritten Satz mit 7:11 Ettenhausen überlassen. Defensiv wieder etwas stabiler konnten wir im vierten Satz etwas aufdrehen. Mit 11:7 schafften wir den Satzausgleich. Im Entscheidungssatz starteten wir auf unserer besseren Seite. Die Vorgabe war klar, wir wollten uns gleich von Beginn an absetzen. Doch es kam ganz anders. Mit Angriffen in die Seite erspielte sich der Gegner Punkt um Punkt, während wir das Nachsehen hatten. Mit einem 1:6 Rückstand wurden die Seiten gewechselt! Das Ende? Nun noch nicht ganz. Eine Stärke dieser Mannschaft ist nicht aufzugeben. Wir waren zwar etwas ratlos, doch kämpften weiterhin um jeden Ball. Das zahlte sich aus. Ettenhausen nahm auf einmal mehr Risiko und ihre Angriffe landeten im Aus. Ein Sicherheitsanspiel von ihrer Seite wurde dann von uns mit einem überzeugenden Gegenangriff verwertet, so dass der Gegner beim Stand von 4:6 ein Timeout nehmen musste. Wir wussten, das letzte Wörtchen war in diesem Spiel noch nicht gesprochen. Und das schien auch der Gegner zu spüren. Ihr Spiel war nun nervös und fehleranfällig. Wir nahmen das Geschenk dankend an uns setzten uns mit 10:7 ab. Einen Punkt mussten wir noch zulassen, holten uns aber den Satz mit 11:8 und das Spiel mit 3:2. Da sind wir gerade nochmals mit einem blauen Auge davongekommen!

Schlieren - Ettenhausen 3:2 (8:11, 11:8, 7:11, 11:7, 11:8)

Das zweite Spiel gegen Rebstein ist schnell erzählt. Die Rheintalerinnen kämpften beherzt, konnten aber zu wenig Druck erzeugen um uns ernsthaft zu gefährden. Im zweiten Satz liessen wir dann nach, unser Angriff war ohne Druck und auch Abwehr und Spielaufbau liessen zu Wünschen übrig. So gestaltet sich das Spiel bis zum Stand von 8:8 sehr ausgeglichen, vor allem auch dank unsere vielen unnötigen Fehlern. Wir rissen uns dann nochmals zusammen und holten uns mit einem Zwischenspurt den Satz doch noch. Im dritten Satz liessen wir dann nichts mehr anbrennen, nahmen das Zepter von Anfang an in die Hand und setzten uns diskussionslos mit 3:0 durch.

Schlieren – Rebstein (11:3, 11:8, 11:4)

Fazit: Spielerisch noch Potenzial nach oben, kämpferisch aber eine gute Leistung. Nun gilt es die Sicherheit wieder zu finden, damit wir wieder mit 100% Überzeugung auftreten. Gepaart mit unserem Kampfgeist können wir dann jedem Gegner das Leben schwer machen. Da Oberentfelden gegen Embrach verloren hat und uns dank der direkten Begegnung nicht mehr einholen kann, sind wir nun vorzeitig für die Finalrunde qualifiziert!!

Für FBS Schlieren 1 spielten: Sabine Pfister, Tabea Estermann, Patricia Koruna, Michelle Fedier, Michelle Krautter
Verletzt: Melissa Steiner, Friederike Wilke

 

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