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F1: Schlieren rehabilitiert sich mit zwei Siegen

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Aufatmen ist angesagt. Nachdem die Limmattaler Faustballerinnen in der ersten Hallen-Meisterschaftsrunde im Dezember alle drei Partien verloren haben, konnten sie sich gestern mit zwei Siegen in zwei Spielen wieder rehabilitieren.

F1: Schlieren rehabilitiert sich mit zwei Siegen

Schlieren mit Tabea Estermann, der Schwester von Captain Simone, fand in Burgdorf zurück auf die Siegerstrasse. ALEXANDER WAGNER/ARCHIV

Bericht aus dem Limmattaler Tagblatt vom 24.01.11 von Maila Bermejo

Während in der ersten Runde mit den Teamstützen Simone Estermann und Michelle Fedier der ganze Angriff der Limmattalerinnen noch im Ausland weilte, konnten sie gestern beinahe in Vollbesetzung antreten – einzig auf Monika Thalmann, die in dieser Saison eine Auszeit nimmt, mussten sie verzichten. So lautete die Vorgabe gemäss Captain Simone Estermann klar und deutlich: «Zweimal gewinnen.»

Der erste Satz gegen das vor dem Spiel noch besser platzierte Ettenhausen war eine kurze Sache: Er ging klar mit 11:5 an Schlieren. Die Gegnerinnen liessen sich jedoch nicht entmutigen und steigerten sich im zweiten Satz. Die Ballwechsel wurden länger, die Punkte härter umkämpft. Die Schlieremerinnen gingen beim Stand von 7:6 erstmals in Führung und gaben diese bis zum Schlussresultat von 11:7 nicht mehr ab. Im dritten Satz fand Schlieren wieder zur gewohnten Effizienz zurück und setzte sich schnell mit vier Punkten (7:3) ab. Ettenhausen kam zwischenzeitlich zwar nochmals auf zwei Punkte (9:7) heran, doch die Limmattalerinnen liessen nichts mehr anbrennen und gewannen auch den letzten Satz mit 11:8.

Das zweite Spiel gegen Rebstein, welches schwächer einzustufen ist als Ettenhausen, dominierte Schlieren von Anfang bis Ende. Das Team um Captain Simone Estermann war schneller, präziser und auch bei längeren Ballwechseln geduldiger als die Gegnerinnen. Trotz ein paar wenigen Eigenfehlern spricht das Resultat von 11:3, 11:4 und 11:4 eine deutliche Sprache. «Wir haben sauber gearbeitet, gut verteidigt und unsere Chancen im Angriff ausgenützt», brachte eine zufriedene Simone Estermann die Leistung ihres Teams nach den beiden Spielen auf den Punkt. «Es war eine solide Leistung.»

Nun entscheiden die nächsten beiden Spiele gegen das drittplatzierte Embrach und Schlusslicht Bäretswil, ob die Schlieremerinnen in die Finalrunde der besten vier Teams einziehen werden. «In dieser Hallensaison wird es sehr eng werden für uns, das wussten wir schon von Anfang an», sagt Estermann und fügt an: «Nachdem wir die erste Runde schon im Vorfeld sozusagen abschreiben mussten, dürfen wir uns nun keinen Patzer mehr erlauben.» Ist ein Sieg gegen Embrach denn überhaupt realistisch? «Natürlich», meint Estermann selbstbewusst, «in Vollbesetzung können wir jedes Team schlagen.» Es werde aber sicher ein harter Kampf gegen Embrach werden und jede Spielerin müsse ihr Optimum geben, so der Captain weiter.
Tabellenletzter Bäretswil sollte für die eingespielten Limmattalerinnen keine Hürde auf dem Weg in die Finalrunde darstellen. «Wir müssen nur konzentriert und konsequent unser Spiel durchziehen», erklärt Estermann mit einem Schmunzeln, denn sie weiss, wenn es den Schlieremerinnen besonders gut läuft, schleichen sich gerne Eigenfehler ein.
So lautet das Ziel für das kommende Wochenende einmal mehr: «Zweimal gewinnen.»

 

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