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F1: Schlussspurt

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Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnten gegen Embrach und Bäretswil 2 Siege erkämpft werden. Somit haben wir alles getan was in unserer Macht stand, um den Einzug in die Finalrunde doch noch zu schaffen. Nun mussten wir auf gegnerische Hilfe hoffen, denn gewinnt Kirchberg seine letzten beiden Spiele, wäre der Traum Finalrunde ausgeträumt.

F1: Schlussspurt

Simone Estermann

Ein Bericht von Simone Estermann

Das Spiel gegen Embrach war gleich der erste Härtetest. Wir hatten Mühe ins Spiel zu finden und uns unterliefen immer wieder unnötige Eigenfehler. Allgemein spielten wir zu passiv und bewegten uns zu wenig. So punktete der Gegner immer wieder aus dem Service, der aber alles andere als zwingend war. Dennoch konnte sich Embrach nicht absetzen, auch wir fanden immer wieder Lücken in der gegnerischen Abwehr. In der Verlängerung hatte Embrach die Nase vorne, wir mussten den Satz mit 12:10 abgeben. Im zweiten Spielabschnitt fanden vor allem Tabea und Michelle auf der rechten Flanke besser ins Spiel und zwangen so Embrach zu mehr Risiko. Vor allem bei Satzbeginn tat sich Embrach damit schwer und half uns tatkräftig mit unsere Führung auszubauen. Wir fanden immer besser ins Spiel, die Abwehr agierte nun überzeugend und die Zuspiele waren von allen Positionen gut. So konnten wir Mi immer wieder optimal lancieren und sie ihrerseits verwertete die guten Vorlagen mit variantenreichem und cleverem Spiel. Embrach hatte dem nichts entgegenzusetzen, 11:3 hiess das deutliche Resultat. Auch nach dem Seitenwechsel bot sich das gleiche Bild. Wir dominierten das Spielgeschehen und holten uns den Satz diskussionslos mit 11:3. In der Folge liessen wir etwas nach, wir liessen die letzte Konsequenz vermissen und machten uns so das Leben schwer. Die Embracherinnen witterten ihre Chance und hielten nun dagegen. Beim Stand von 9:8 für den Gegner nahmen wir ein Timeout. Mit einem Servicepunkt holten wir den Ausgleich. Das Spiel wog nun hin und her, beide Teams hatten ihre Chancen, doch diesmal hatten wir das bessere Ende und siegten mit 12:10.

Die Freude über diesen Sieg war gross, doch nun galt es gegen Bäretswil die gute Ausgangslage nicht zu vergeben. Das Spiel ist schnell erzählt. Wir spielten konzentriert und waren dem Gegner auf allen Positionen überlegen. Bäretswil fand kein Mittel uns unter Druck zu setzen und mit 11:2, 11:4 und 11:1 gewannen wir diskussionslos mit 3:0.

Nach getaner Arbeit konnten wir nur noch zusehen und abwarten, denn um die Qualifikation zu schaffen müsste Kirchberg ein Spiel verlieren. Ansonsten würden sie ebenfalls 8 Punkte erreichen und dank der gewonnen Direktbegegnung vor uns liegen. Die Entwarnung kam schnell, Ettenhausen bodigte Kirchberg 3:0.  Somit haben wir den schlechten Saisonstart vergessen gemacht und dürfen nun um die Medaillen kämpfen.

Am 12./13. Februar werden wir in Gais um Edelmetall spielen. Das Halbfinale gegen Jona findet am Samstag um 12.45 Uhr statt, die Rangspiele dann am Sonntag.

Für FBS Schlieren 1 spielten: Michelle Krautter, Tabea Estermann, Patricia Koruna, Michelle Fedier, Simone Estermann, Sabine Pfister (Coach)
Abwesend: Melissa Steiner (Ausland)

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