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F1: Schmerzliche Niederlagen

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Mit zwei diskussionslosen Niederlagen gegen Embrach und Oberentfelden-Amsteg haben wir uns im Kampf um die 3 Finalrundenplätze in eine missliche Lage gebracht: 4 Punkte Rückstand auf Rang 3 und schlechte Bilanz in der Direktbegegnung.

F1: Schmerzliche Niederlagen

Michelle Fedier

Ein Bericht von Simone Estermann

Schlieren – Embrach 0:3 (6:11, 6:11, 8:11)

Die Verhältnisse waren nicht gerade auf uns zugeschnitten. Sonnenschein und Regen wechselte im 5-Minutentakt und der Boden war auch immer wieder für eine Überraschung gut. Für eine Mannschaft die ohnehin etwas verunsichert ist, sind solch unberechenbaren Verhältnisse nicht gerade ein Vorteil. Dennoch gelang uns der Start in die Partie gegen Embrach einigermassen. Beide Teams taten sich in der Abwehr schwer, so dass sich bis zur Satzmitte ein Servicespiel entwickelte. Dann bekam Embrachs Abwehr unsere Services langsam in den Griff, während wir weiterhin kaum einen Spielaufbau zustande brachten. So konnte sich Embrach absetzen und den Satz für sich entscheiden. Gleiches Bild im zweiten Satz. Wir bekamen die gegnerischen Services nicht in den Griff und konnten unseren Angriff kaum lancieren. Hinzu kam, dass wir in der Abwehr auch mit Rettungsbällen von Embrach wenig Ruhe in unser Spiel brachten. Passte der Spielaufbau, fehlte uns im Angriff den nötigen Druck um die wenigen Chancen zu nutzen. So waren wir chancenlos und mussten auch den zweiten Satz klar dem Gegner überlassen. Im dritten Satz kam nochmals etwas Hoffnung auf. Wir parierten zwei Angriffsbälle in Extremis und konnten uns diese Punkte erkämpfen. Das brachte Schwung in unser Spiel und 2 Punkte Vorsprung. Doch leider gaben wir diesen Vorsprung zu leichtfertig her, zwei Punkte von Embrach reichten um unsere Stimmung wieder im Keim zu ersticken. Wir vermochten uns nicht mehr aufzubäumen und so ging die Partie mit 3:0 verloren.

Schlieren – Oberentfelden-Amsteg 0:3 (9:11, 4:11, 9:11)

Das Spiel gegen Oberentfelden-Amsteg war die erste Vorentscheidung auf dem Weg Richtung Finalrunden, da beide Teams vor dieser Runde in Embrach punktgleich auf Rang 3 und 4 waren. Das Spiel gestaltete sich ausgeglichen. Doch wieder zeigte sich das gleiche Bild wie gegen Embrach. Der Gegner bekam unsere Services ab Satzmitte in den Griff während wir kaum einen lang geschlagenen Ball parieren konnten, weshalb sich der Gegner leicht absetzen konnte. Den Satzverlust vor Augen bäumten wir uns nochmals auf und verkürzten auf 10:8. Ein Servicefehler des Gegners folgte, 10:9. Wieder ein langer Service, niemand übernahm die Verantwortung den Ball „Aus“ zu schreien und die direkte Abnahme landete im Aus. Statt 10:10 hiess es nun 11:9. Ein Wechsel in der Abwehr sollte für den zweiten Satz mehr Stabilität bringen. Doch weit gefehlt. Oberentfelden-Amsteg punktete nach Belieben während uns im Angriff weiterhin die Durchschlagskraft fehlte. 11:4 Satzverlust hiess das klare Verdikt. So wollten wir uns nicht geschlagen geben. Den dritten Satz begannen wir kämpferisch, was sich auch in einer soliden Abwehrleistung äusserte. So kamen wir nun vermehrt zum Spielaufbau und die Chancen wurden genutzt. Wir setzten uns drei Punkte ab. Wieder nahmen wir beim Service Druck raus und ermöglichten dem Gegner einen einfachen Spielaufbau. Drei druckvolle Angriffe des Gegners und der Ausgleich zum 8:8 brachten uns wieder aus dem Tritt. Statt nochmals mit Vollgas anzugreifen haderten wir mit dem Schicksal und die Stimmung sank wieder auf den Nullpunkt. So gaben wir auch diesen Satz noch aus der Hand.

Fazit: Während in den vergangen Jahren die Abwehr durch ihre Sicherheit und Konstanz bestach, lassen wir dieses Jahr die Gegner zu einfach zu punkten kommen. Zu wenig Druck im Service verstärkt dieses Problem, so dass wir aktuell mit den Top drei nicht mithalten können. Wir sind eine Stimmungsmannschaft, bringen aber zurzeit nicht genug Stimmung auf das Feld um uns in kritischen Phasen zu pushen. So gehen Sätze knapp verloren, die wir in der Vergangenheit meist gewonnen haben. Die Mission Finalrunde steht vor dem scheitern, nun gilt es sich mit allen Kräften dagegen zu wehren um das Unmögliche doch noch möglich zu machen….

Für FBS Schlieren spielten: Michelle Krautter, Michelle Fedier, Melissa Steiner, Tabea Estermann, Patricia Koruna, Friederike Wilke, Simone Estermann, Sabine Pfister (Coach)

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