F1: Solider Saisonstart
Das F1 startete mit einer soliden Leistung in die Saison und holte sich in den ersten 3 Partien 4 Punkte.
Ein Bericht von Simone Estermann
Schlieren –
Oberentfelden 3:1 (11:5, 11:9, 3:11, 11:5)
Das erste Spiel gegen
Oberentfelden startete vielversprechend. Auch wenn wir noch nicht zu brillieren
wussten, standen wir in der Defensive solid und nutzen die vielen Eigenfehler
des Gegners geschickt zu unserem Vorteil und dem 11:5 Satzsieg. Der zweite Satz
zeigte dann ein anderes Bild. Wir agierten zu passiv und gaben so Oberentfelden
die Möglichkeit ins Spiel zu finden. Ihr Angriff kam immer mehr in Fahrt. Bein
einem 6:3 Rückstand versuchten wir mit einem Wechsel und Timeout den Schwung
des Gegners abzufangen und selber wieder etwas mehr ins Spiel zu finden. Wir
kämpften uns heran. Beim Stand von 9:9 brachte uns ein Servicefehler des
Gegners den ersten Satzball, den wir gleich dankend verwerteten. Mit der
beruhigenden 2:0 Satzführung im Rücken riss jedoch bei uns der Faden. Der
Angriff war ohne Druck und die Abwehr löchrig wie ein Schweizer Käse. Mit 3:11
mussten wir den dritten Satz dem Gegner überlassen. So wollten wir uns nicht
vorführen lassen. Im vierten Satz besannen wir uns wieder aufs Faustball
spielen, setzten den Gegner von Beginn an unter Druck und setzten uns souverän
mit 11:5 durch. Ein erster wichtiger Sieg war geschafft.
Schlieren – Jona 0:3 (5:11,
6:11, 6:11)
Gleich im Anschluss
galt es nachzudoppeln. Der Gegner hiess Jona. Die junge Mannschaft, gespickt
mit Nationalspielerinnen, startete etwas nervös. Zwei Fehler im Angriff hielten
uns im Spiel, denn überzeugender agierte bis dahin der Gegner. Jona spielte
sehr druckvoll und unsere Abwehr hatte damit grosse Mühe. Das erschwerte den
Spielaufbau, so dass unser Angriff nicht genügend lanciert werden konnte. Jona
spielte sich in einen regelrechten Spielrausch. In der Abwehr waren sie sehr
schwer zu bezwingen und im Angriff passte einfach alles: viel Druck,
variantenreich und alle Bälle auf der Linie. Normalerweise sind die St.
Gallerinnen fehleranfällig, heute aber nicht. Unsere Abwehr war zu wenig agil
und hatte das Nachsehen. Es kam wie es kommen musste, 5:11 Satzniederlage. Auch
im zweiten Satz sahen wir uns schnell mit einer aussichtslosen Lage
konfrontiert. Jona erspielte sich in überzeugender Manier eine 9:2 Führung. Da
kamen wir langsam etwas ins Spiel, konnten dem Gegner etwas mehr entgegensetzen
und erspielten uns noch einige Punkte. Zu mehr als einem 6:11 reichte es aber
nicht. Dies machte uns aber etwas Mut für den dritten Satz. Bis Satzmitte
hielten wir mit, doch dann brachten wir uns mit drei Fehlern in Abwehr und
Zuspiel selber wieder ins Hintertreff. Ein Wechsel sollte aus diesem
kurzzeitigen Tief helfen, doch die Wirkung blieb aus. Mit 6:11 ging auch dieser
Satz an Jona.
Schlieren – Dietikon
3:0 (11:4, 11:6, 11:2)
Das dritte Spiel des
Tages war auf dem Papier eigentlich nur Formsache. Zwar hatten unsere
Limmattaler Nachbarinnen ihre beiden Startpartien verloren, doch dabei gezeigt
dass sie sehr wohl mithalten können, wenn die Leistung da ist. Wir gingen
konzentriert ans Werk. Abgesehen von einer kleinen unkonzentrierten Phase im
zweiten Satz hatten wir das Spielgeschehen jederzeit im Griff und setzten uns
diskussionslos mit 3:0 durch.
Fazit: Wir zeigten eine solide Leistung, aber um ganz vorne mitspielen zu können muss unsere defensive Arbeit noch besser werden. Wir stehen sicher und machen wenig dumme Fehler. Wenn wir jedoch unter Druck geraten, sind wir zu wenig agil und gestehen dem Gegner (noch) zu viele Punkte zu.
Für FBS Schlieren 1
spielten: Patricia Koruna, Michelle Fedier, Michelle Krautter, Tabea Estermann,
Friederike Wilke, Simone Estermann
Verletzt: Melissa Steiner




