M2: Aufwärtstrend klar erkennbar!
Am Sonntag traf sich das zweite Männer Team zum 2. Spieltag der 1. Liga, der in Seuzach stattfand. Dabei ging es darum, sich für den schwachen ersten Spieltag zu rehabilitieren und mit Siegen vom Tabellenende wegzukommen.
Ein Bericht von Daniel Laubi
Der Gegner im ersten Spiel war Wallisellen und unsere Jungs zogen ab wie die Feuerwehr. Sehr präsent auf dem Platz liessen sie dem Gegner im ersten Satz keine Chance. 11:1 war das klare Verdikt. Im zweiten Satz ging es praktisch gleich weiter und das 11:3 war ebenso souverän herausgespielt. Kaum zu fassen, dass das Team am ersten Spieltag null Punkte geholt hatte. Im dritten Satz wog das Spiel hin und her. Wallisellen hielt plötzlich mit, auch begünstigt durch einige Eigenfehler unsererseits, die in die Kategorie unnötig abgelegt werden konnten. Trotzdem konnte auch dieser Satz mit einem Schlussspurt und einigen sehenswerten Punkten aus dem Spiel auf unsere Seite gedreht werden mit 11:8. Endlich, die ersten Punkte waren im trockenen.
Mit gestärktem Selbstvertrauen gingen wir ins nächste Spiel gegen Ohringen, einen ungleich stärkeren Gegner als Wallisellen. Im ersten Satz ging Schlieren ab wie eine Rakete, war schnell mit 5:0 und 8:4 in Führung und nichts schien sie aufzuhalten, ausser ihnen selber. Leider wurde der Gegner in dieser Phase mit Fehlern aufgebaut und Ohringen konnte den sicher geglaubten Satzgewinn doch noch für sich verbuchen. Auch im zweiten Satz konnte Schlieren gut mithalten, aber wiederum kamen einige unnötige Eigenfehler zu viel dazu und auch dieser Satz ging aufs Konto des Gegners. Sichtlich entnervt ab einiger Zuschauer und heiklen Schiri Entscheiden war der dritte Satz schnell erzählt. Mit 6 Eigenfehlern in Serie im Anschlag/Angriff kann kein Satz gewonnen werden. Mit 9:11, 7:11 und 2:11 ging das Spiel schlussendlich nicht wirklich zwingend verloren.
Fazit: Im ersten Spiel souverän gespielt, im Zweiten haben wir uns dummerweise die Butter vom Brot nehmen lassen mit zu vielen unnötigen Offensivfehlern. Bringen wir die Eigenfehlerquote in den Griff, wäre sogar die Finalrunde noch in Griffweite, liegt doch der dritte Platz nur 2 Punkte vor uns. Unsere nächsten Gegner Rüti und Seuzach sind in dieser Gruppe angesiedelt, was nichts weniger heisst, als das wir es selber richten können, wohin die Reise geht. Positiv war die Solidarität in der Mannschaft und die Defensive war solide aufgestellt, Im Anschlag/Angriff war es ein hin und her. Brillante Bälle und unnötige Fehler wechselten sich leider zu oft ab. Hier noch einen Zacken zulegen und alle unsere Gegner bekommen Schwierigkeiten mit uns. Das Potential ist auf alle Fälle vorhanden. Alles in allem 5 Sätze waren gut bis sehr gut, einzig der letzte Satz gegen Ohringen war zum vergessen und ja, unser zweites Ziel, vom Ranglistenende wegzukommen, gelang uns noch nicht, da Wallisellen völlig überraschend gegen Dietikon gewann.
Es spielten für FBS Schlieren 2: Sandro Hunziker, Manuel Vogel, Marcel Gertsch, Michael Munjekovic, Roger Felchlin, Yves Stoller, Andri Kaiser, Daniel Laubi (Coach)




