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M2: Schritt zurück

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Die Heimspiele gegen Rüti und Seuzach in der Unterrohrhalle sollten zeigen, wohin der Weg führt. Mit zwei Siegen würde man sich fast sicher für die Finalrunde qualifizieren, ansonsten fände man sich in der Abstiegsrunde wieder.

Ein Bericht von Daniel Laubi

Im ersten Spiel gegen Rüti war die Ausgangslage demzufolge allen klar, hätte man meinen können. Nur drang das nicht wirklich bis zu den Spielern durch. Anders ist die anfängliche Lethargie einfach nicht zu erklären. Früh fingen wir uns einen Rückstand ein. Interessanterweise ging nach einem frühen Timeout ein Ruck durch die Mannschaft und wir holten Punkt für Punkt auf, gingen nun unsererseits in Führung und hatten 2 Satzbälle, die wir aber nicht verwerten konnten. Es kam, wie es kommen musste, Rüti gewann den Satz mit 12:14. Das bemerkenswerte dabei war, dass wir den Satz eigentlich dominierten, uns aber mit diversen Eigenfehlern selber aus dem Rennen warfen. Der 2. Abschnitt war ein Spiegelbild des Ersten. Wir verloren ziemlich unnötig mit 9:11. Im 3. Satz konnten wir die Eigenfehler markant reduzieren und der Satz verlief entsprechend mit 11:6 zu unseren Gunsten. Nun war das Ziel auch den nächsten Satz ohne grosse Eigenfehler zu absolvieren. Das gelang zwar, aber leider wurden die Anspiele damit, obwohl nicht so geplant, zu berechenbar und meistens ohne Druck geschlagen, so dass der Gegner immer wieder schön aufbauen und abschliessen konnte. Somit ging dieser Satz völlig verdient mit 5:11 an Rüti und wir waren damit definitiv in der Abstiegsrunde.

Der nächste Gegner hiess Seuzach. Ein Gegner, den man durchaus auch bezwingen kann. Leider war das Team aber auf dem Feld überhaupt nicht präsent und der gegnerische (routinierte) Schläger fand immer wieder die Lücken um zu punkten. Vor allem mit den halblang geschlagenen Anschlagbällen kamen die Limmattalern überhaupt nicht zurecht. Nach (noch) harter Gegenwehr im ersten Satz, den wir eigentlich wiederum für uns hätten gewinnen müssen, liessen wir in der Folge stark nach und verloren somit klar 0:3 (10:12, 7:11 und 8:11).

Das verrückte an der ganzen Sache ist, dass wir praktisch mit jedem Gegner mithalten könnten, wenn wir "nur" unsere Offensivfehler in den Griff bekämen. Die Defensive ist mehrheitlich gut organisiert. Die Zuspiele dürften noch ein wenig präziser sein, aber wenn in der Offensive pro Satz mindestens 4 (eher mehr) Eigenfehler produziert werden, ist es einfach schwierig, einen Satz, geschweige denn die Partie zu gewinnen.

Somit sind wir nun definitiv am 23.01.11 in der Abstiegsrunde. Ab ca. 9.00 Uhr sind die Gegner in Seuzach Rüti, Töss und Wallisellen. Nur 3 Siege werden den Abstieg verhindern können und das wird in der gegenwärtigen Verfassung ziemlich schwierig, da die einzige absolute Konstante im Team die Inkonstanz ist.

Für FBS Schlieren 2: Sandro Hunziker, Manuel Vogel, Marcel Gertsch, Michael Munjekovic, Yves Stoller, Roger Felchlin

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