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7 Kummerbuben auf Reise

Am Wochenende 27./28. März haben Daniel und Martin Kolb die Moosbuben zu einem Weekend in Düsseldorf mit Fussballspielbesuch (Leverkusen-Schalke) eingeladen. Dies als Dankeschön von und als Andenke an Ihren verstorbenen Vater. Eins vorweg, es war super und das Wetter spielte auch mit!

7 Kummerbuben auf Reise

6 Altbiere

Ein Bericht von Daniel Laubi

Aber alles der Reihe nach. Samstagmorgen, Frühstart, gemäss Anweisung um 6.00 Uhr in der Frühe bei der Byebye-Bar im Flughafenterminal 2. Alles klar? Von wegen. Einer der Kummerbuben hatte verschlafen! Wer? Interessanterweise nicht die üblichen Verdächtigen, allen voran Dani Kolb, nein, es war Armin, der es vorzog, in einem kleinen Egotrip alleine im Zug nach Düsseldorf zu fahren, da er den Flug schlicht und einfach verschlief. Grund: Der Wecker hatte einen Stillstand – Wir auch, ganz kurz!

Nach einem problemlosen Flug checkten wir im Hotel ein und machten uns sogleich auf eine erste Erkundungstour durch Düsseldorf. Die Altstadt (ähnlich wie das Niederdorf) war sehenswert und wir mussten bereits einen ersten Pitstopp einlegen. Allerdings war das schon speziell, da wir in diesem Etablissement gar nicht gefragt wurden, was wir wollten. Wir bekamen einfach 6 Altbiere auf den Tisch. Grässlich bitter und mit einem Nichtalkoholtrinker (Dani Kolb) und seinem Bruder Martin, der Bier schlicht nicht gerne hatte, am Tisch, hatten die übrigen 4 bereits verloren und sich, nach kurzem Kampf, Ihrem erbarmungslosen Schicksal ergeben. Nachher gingen wir Richtung Rhein, der zum spazieren einlud. Allgemeine Richtung zum Rheinturm, den wir dann via Lift erklommen. Auf 160 Meter Höhe bekamen dann die Ersten ein leichtes oder auch grösseres kribbeln im Bauch (Dani L.), da beim einen oder anderen ein wenig (oder auch mehr) Höhenangst ins Spiel kam. Aber die Aussicht war grandios und die beiden Kolbs hatten sich wirklich was einfallen lassen, da es dort auch noch ein Restaurant hat, das sich im Kreis dreht. Dadurch hatten wir bei einem ausgezeichneten Essen eine wunderbare Sicht auf Düsseldorf.

Um 14.00 Uhr hatten wir am Hauptbahnhof mit unserem Nachzüglerli Armin Schmid abgemacht, da dann die Abfahrt nach Leverkusen auf dem Plan stand. Das Spiel fing um 15.30 Uhr an. Allerdings, bevor wir abfuhren, konnten wir es uns natürlich nicht verkneifen, Armin ein kleines Präsent in Form eines Weckers in die Hand zu drücken und ihm zur tollen Bahnreise zu gratulieren.

Nach kurzer Bahnfahrt kamen wir in Leverkusen an, aber komisch, keine Fans auf dem Perron oder sonst wo! Was war los? Waren wir falsch gefahren oder die falsche Station erwischt? Nach einigen wilden und mehr oder weniger unsachgemässen Vermutungen, klärte sich die Geschichte auf. Wir waren schlicht und einfach zu früh dort. Anstatt um 15.30 Uhr war der Anpfiff erst um 18.30 Uhr. Tja, dumm gelaufen. Also gingen wir nach Leverkusen rein und machten eine kleine Sightseeing-Tour der ungeplanten Art durch eine Shoppingmeile. In einer Shopping-Arkade fanden wir dann eine Beiz und wird frönten unserer Lieblingsbeschäftigung.

Pünktlich aufs Spiel kamen wir dann vor dem Stadion an und wir suchten uns die Plätze. Mitten in einem Gästesektor, rundherum heissblütige Schalke-Fans, begann das Spiel mit einer riesigen Stimmung. Gewaltig, was die Fans für ein Spektakel während 90 Minuten veranstalteten. Spätestens nach dem 2:0 für Schalke war die Hölle los und einige von uns geduscht. Das kam so: Hinter uns hatte ein Fan gerade einen vollen Becher Bier in der Hand, als das Tor viel. In seiner Euphorie vergass er das Bier in der Hand und..... ja, den Rest könnt Ihr Euch ausmalen. :-)

Nach einem tollen Spiel ging’s wieder zurück nach Düsseldorf und direkt ins Nachtleben in die Altstadt. Eine ausgelassene Stimmung und viel Betrieb sorgten für die nötige Euphorie unsererseits. Einige unserer Herren kamen richtig in einen kleinen Lauf (gell Dübi). Mehr über den Abend wollen wir an dieser Stelle definitiv nicht preisgeben, nur so viel, es war was los!     

Nach einigen, viel zu kurzen Stunden Schlaf, genossen wir nochmals die Altstadt und frönten unserer Lieblingsbeschäftigung in einer Gartenbeiz, bevor wir uns dann bereits zum Flughafen aufmachen mussten.  Der Rückflug war wiederum problemlos und schon ging es ums Abschied nehmen.

Wir waren uns einig, dass es ein tolles Wochenende war und dass wir das bei einer guten Gelegenheit wiederholen sollten.

An dieser Stelle vielen Dank an Dani Kolb und Martin Kolb für die gute Organisation und das tolle Wochenende. Wir haben es sehr genossen.

Die 7 Kummerbuben: Dani Brühwiler, Armin Schmid, Erwin Bühler, André Dübendorfer, Daniel Laubi, Daniel Kolb und Martin Kolb

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