H1: Ab in die Abstiegsrunde
Mit einer Leistung, die sich am ehesten mit 'mal top, mal flop' beschreiben lässt, erfüllen die Mannen der ersten Mannschaft das Minimalziel nicht und müssen in die Playout.
Ein Bericht von Marcel Liebi.
In der ersten Partie empfingen die Limmattaler im heimischen Unterrohr die Gäste aus Neuendorf. Gleich von Beginn weg lieferten sich die Manschaften einen harten Kampf. Und schon nach ein paar Bällen konnten sich die Gäste entscheidend absetzen und waren bald mit 4:10 im Vorsprung. Schlieren wollte dies aber den Satzverlust aber nicht zulassen und schaltete einen Gang höher. Ball für Ball konnten sich die Schlieremer herankämpfen und vermochten gar den 10:10 Ausgleich zu erzielen. Schlieren konnte das Niveau hoch halten und sich sogleich mit 12:10 durchsetzen. Doch auch im zweiten Satz schenkten sich die beiden Teams nichts. Die Bälle gingen mehrmals hin und her. Es wurde geblockt und gehechtet und auch in diesem zweiten Satz wurde es äusserst knapp. Wieder schafften die Teams ein 10:10 zu erspielen, worauf sich Schlieren auch in diesem Satz mit 12:10 durchsetzen konnte. Im dritten Satz schien alles für die Gastgeber zu laufen. Sandro Hunziker vermochte aus dem Angriff Ball für Ball zu 'versenken' und schon bald hiess es 9:1 für Schlieren. Nachdem Neuendorf den zweiten Punkt erzielen konnte, unterliefen Marcel Liebi gleich zwei Anspielfehler, was daraufhin das ganze Team nervös machte. Die Defensivleistung nahm ab, die Zuspiele wurden ungenauer und auch die Abschlüsse waren nicht mehr effizient genug. Neuendorf roch seine Chance und erspielte sich Punkt für Punkt. Die Spannung steigerte sich von Minute zu Minute, man hatte das Gefühl, die Gastgeber hätten Angst zu gewinnen. Die Gäste kamen ihrerseits gar auf ein 10:8 heran, doch dann konnte Schlieren den Satz und somit das Spiel doch noch für sich entscheiden.
Es war wichtig, dass Schlieren auch das zweite Spiel gewinnen konnte, um die Chancen auf einen Playoffplatz intakt zu halten. Doch irgendwie schien die lange Pause seit dem ersten Spiel die Mannen vergesslich gemacht zu haben. Offenbar hatten sie vergessen, wie sie Faustball zu spielen haben. Denn so präsentierten sich die Mannen im entscheidenden Spiel gegen den tabellenletzten Oberwinterthur. Nichts schien mehr zu passen. Die Angaben waren zu drucklos, Defensiv unterliefen den Jungs zu viele Fehler und auch im Angriff vermochte der eingewechselte Manuel Vogel nicht zu überzeugen. Schlieren kam nicht auf Touren, war gar nur ein Schatten seiner selbst. Auch die Einwechslungen von Sandro Hunziker und Marcel Frei für Manuel Vogel und Marcel Liebi konnten den gewünschten Impuls nicht auslösen. Schlieren ging schlussendlich sang und klanglos mit 8:11, 4:11 und 8:11 unter.
So werden sich die Limmattaler am 6.2.10 in Jona in der Abstiegsrunde gegen den Abstieg behaupten müssen.
Es spielten für Schlieren:
Dany Sommer, Rolf Bühler, Oliver Estermann, Sandro Hunziker, Manuel Vogel, Marcel Liebi, Marcel Frei, Ivo Meier




