H1: Missglückte Fortsetzung
Nach einem geglückten Saisonstart mit zwei Siegen aus drei Spielen trafen die Faustballer des STV Schlieren am Wochenende im ersten Spiel auf den Tabellennachbar Ettenhausen.
Ein Bericht von Oliver Estermann
Schlieren übernahm von Beginn weg das Spieldiktat und zeigte während zwei Sätzen eine einwandfreie Leistung. Ettenhausen hatte in den beiden ersten Sätzen nicht den Hauch einer Chance und alles deutete darauf hin, dass die Limmattaler diesen Sieg nach Hause fahren würden. Doch Im dritten Satz schlichen sich unnötige Eigenfehler in der Defensive und bei den Zuspielen ein und die Schlieremer wurden zusehends nervös. Folglich ging der dritte Satz verloren. Auch im vierten Satz war in der Schlieremer Mannschaft eine grosse Unsicherheit zu spüren und Ettenhausen zog schnell weg. Die Faustballer des STV Schlieren kämpften sich immer wieder heran, doch bei den entscheidenden Bällen fehlte den Limmattalern nun das Selbstvertrauen. Das Bild änderte sich auch im Entscheidungssatz nicht. Ettenhausen spielte, Schlieren kämpfte – doch letzlich glücklos. Ettenhausen gewann auch diesen Satz knapp und drehte somit das Spiel. Schlieren verlor nicht nur das Spiel, sondern auch Michael Nobs, der bei einer Blocksituation mit dem Ball unglücklich am Kopf getroffen wurde und für das zweite Spiel nicht auflaufen konnte.
Nach der unglücklichen Niederlage gegen Ettenhausen mussten die Faustballer des STV Schlieren gegen TSV Jona ran, den Absteiger aus der NLA. Für Michael Nobs spielte Sandro Hunziker, der nach einer Handgelenksverletzung noch mit Trainingsrückstand zu kämpfen hatte. Davon war zu Beginn des Spiels aber nichts zu sehen und die Limmattaler spielten gut mit. Die Mehrheit der umkämpfen Ballwechsel konnte Jona dennoch für sich entscheiden und Schlieren verlor den ersten Satz. Dann ging plötzlich gar nichts mehr. Schlieren war völlig von der Rolle und produzierte Eigenfehler um Eigenfehler. Mit 11:1 verloren die Limmattaler den zweiten Satz und alle die dachten, es könne nicht mehr schlimmer kommen, wurden eines Besseren belehrt. Denn es wurde noch schlimmer. Schlieren spielte weiter desolat und verlor den dritten Satz mit 11:0!
Nach diesen zwei Niederlagen sind die Schlieremer 2 Punkte hinter den Playoffplätzen rangiert und nur mit zwei Siegen in den abschliessenden Matches gegen Wettingen und Oberwinterthur und gleichzeitiger Schützenhilfe der Konkurrenz, können die Limmattaler noch in die Playoffs einziehen.
Es spielten für Schlieren: Sandro Hunziker, Michael Nobs, Manuel Vogel, Oli Estermann, Daniel Sommer, Rolf Bühler
Abwesend: Marcel Liebi
Coach: Marcus Kahler




