M1: 2 Punkte trotz schlechter Leistung
Am vergangenen Samstag bestritten die Limmattaler im heimischen Unterrohr eine vorentscheidende Runde gegen Olten und Root.
Ein Bericht von Marcel Liebi
In der ersten Partie gegen Olten kamen die Gastgeber ziemlich gut in die Partie. Doch Olten steigerte sich, punktete oft über die Mitte und brachte Schlieren in Bedrängnis. Schlieren stellte sich aber auf die stets gleichen Angriffsbälle ein und konnte den ersten Satz knapp mit 11:9 für sich entscheiden. Auch im zweiten Satz waren die Ballwechsel hart umkämpft. Und Schlieren haderte wieder mit demselben Problem, das sie schon die ganze Saison beschäftigt. Die Limmattaler machen zu viele unerzwungene Fehler. Mit Ach und Krach konnte Schlieren den Satz aber noch mit 11:9 für sich verbuchen, doch im dritten Satz wendete sich das Blatt. Olten spielte von nun an cleverer und variantenreicher, Schlieren konnte sich nicht auf die neuen Bedingungen einstellen. Gepaart mit den immer noch zahlreichen eigenen Fehlern, musste Schlieren den dritten Satz mit 9:11 abgeben. Die Gastgeber wollten mit aller Gewalt das Spiel wieder herumreissen, doch die einzelnen Spieler wollten ihre Sache etwas zu gut machen. Noch mehr Eigenfehler waren das Resultat, der Satz musste mit 5:11 abgegeben werden. Der fünfte Satz brachte nichts neues. Olten spielte konstant weiter, wogegen Schlieren unfähig war, sich zu steigern und somit auch den entscheidenden Satz mit 5:11 verlor. Das war eine weitere unnötige Niederlage, bei welcher der Gegner nicht übermächtig schien, Schlieren sich jedoch selbst im Weg stand.
In die Partie gegen das offensiv geschwächt antretende Root starteten die Limmattaler mittelmässig, bald war der erste Satz mit 11:7 gewonnen. Root spielte auf tiefem Niveau und trotzdem vermochte Schlieren keine wirklichen Akzente zu setzen. Richtig übel wurde es dann im zweiten Satz, welcher durch lange Ballwechsel geprägt wurde. Zu oft machte Schlieren genau bei solchen Ballwechseln wieder unerzwungene Eigenfehler, so dass die Gäste den Satz gar mit 10:12 für sich entscheiden konnten. Schlieren musste reagieren und wechselte in der Offensive aus. Dieser Impuls verhalf den Limmattalern zu neuem Elan und rasch konnte man sich im dritten Satz absetzen. Doch auch hier kam wieder eine Baisse der Limmattaler, so dass Root gar fünf Punkte erspielen konnte. Schlussendlich gewann Schlieren die Sätze drei und vier mit je 11:5 und konnte sich somit die dringend benötigten zwei Punkte sichern.
Schlieren ist nun an sechster Stelle im Klassement mit zwei Punkten Abstand auf den Zweitletzten (Root). Noch müssen die Mannen also dringend punkten, wollen sie nicht doch noch Gefahr laufen, in den Abstiegskampf zu müssen.
Es spielten für FBS Schlieren: Rolf Bühler, Ivo Meier, Oli Estermann, Adi Zimmermann, Patrick Nyffeler, Sandro Hunziker, Marcel Liebi




